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sexta-feira, 9 de agosto de 2019

Die Liga NOS 2019/20

"Am 9. August startet die Liga NOS in die Saison 2019/20. Während das Rennen um den Meistertitel wieder ein Duell zwischen Benfica und dem FC Porto verspricht, dürfte die Hälfte der Erstligisten um den Klassenerhalt kämpfen. Gleich neun Vereine gehen mit neuen Übungsleitern in die Spielzeit.  
Rekordmeister ist Benfica mit 37 Titeln, es folgen der FC Porto (28) und Sporting Lissabon (18). Belenenses Lissabon und Boavista Porto mit je einem Meistertitel schließen den sehr übersichtlichen Kreis der Vereine, die seit der Ligagründung 1934 Meister werden konnten.
Seinen derzeitigen Namen verdankt das Oberhaus des portugiesischen Fußballs dem Medienunternehmen NOS, das die Liga seit Februar 2015 sponsert. Über den Wert der Namensrechte haben der Ligaverband LPFP und NOS Stillschweigen vereinbart.
Die Begegnungen werden üblicherweise zwischen Freitagabend und Montagabend ausgetragen, fernsehgerecht hat dabei jede Partie eine eigene Anstosszeit. Dass die Spiele erst kurzfristig konkret terminiert werden, macht den Freunden des portugiesischen Fußballs das Leben häufig schwer. In Deutschland wird die Liga NOS von den Streaming-Diensten DAZN und sportdigital übertragen, wobei sich das Angebot auf die Begegnungen der drei Großvereine Benfica, Porto und Sporting beschränkt.
Die Liga NOS ist eine Spielklasse der Extreme. In ihr trifft ein Klub wie Benfica, der mit 240.000 Mitgliedern und einem Jahresumsatz von über 200 Millionen Euro zu den großen Namen des globalen Fußballgeschäfts gehört, mitunter auf Konkurrenten aus Ortschaften, die keine 5.000 Einwohner zählen. Sind die Kader der „großen Drei“ gemeinsam rund 800 Millionen Euro wert, bringen es die übrigen 15 Teams der Liga zusammen gerade einmal auf etwas mehr als 300 Millionen.
Auch geographisch ist die Liga NOS alles andere als ausgeglichen. Im Norden des Landes kämpfen rund um die Städte Porto, Braga und Guimarães gleich elf Erstligisten um die Gunst der Zuschauer, im Ballungsraum Lissabon sind es deren vier. Je ein Klub aus der Algarve sowie von den Atlantikinseln Madeira und São Miguel komplettieren das Teilnehmerfeld. Weite Teile des Landes bleiben also vom Spitzenfußball ausgeschlossen.
Der portugiesische Meister nimmt automatisch an der Gruppenphase der Champions League teil, während der Vizemeister in die Qualifikationsrunde muss. Der Meisterschaftsdritte und -vierte qualifiziert sich ebenso wie der Pokalsieger für die Europa League. Ist der Pokalsieger bereits über die Liga für einen europäischen Wettbewerb qualifiziert, spielt auch der Fünftplatzierte in der Europa League.
Doch werfen wir einen Blick auf die 18 Vereine, die in dieser Saison um den Titel in Portugal kämpfen.

Sport Lisboa e Benfica
Gegründet: 1904 Heimatstadt: Lissabon (545.000 Einwohner)
Stadion: Estádio do Sport Lisboa e Benfica (65.000 Plätze)
Trainer: Bruno Lage (seit Januar 2019)
Marktwert des Kaders: 313 Millionen Euro
Platzierung 2018/19: Meister
Zuschauerschnitt 2018/19: 53.824
Saisonziel: Meister
Fünf Meistertitel in den letzten sechs Spielzeiten sprechen eine eindeutige Sprache: Benfica hat die zwischenzeitlich an den FC Porto verlorene Vormachtstellung im portugiesischen Fußball zurück erobert. Trainer Bruno Lage hat mit der erfolgreichen Aufholjagd in der Vorsaison für zusätzliches Selbstbewusstsein gesorgt. Mit dem Gewinn des International Champions Cups in der Sommerpause sowie dem 5:0 im Supercup gegen Sporting haben die Adler ihre Ambitionen unterstrichen. Lage ist bei den Fans extrem populär, nicht zuletzt weil er in seiner noch kurzen Amtszeit äußerst erfolgreich junge Talente in die Profimannschaft integriert hat. Offensichtlich ist es ihm auch gelungen, den Abgang von „Wunderkind“ João Félix zu kompensieren. Große Hoffnungen ruhen auf Neuzugang Raúl de Tomás, der für 20 Millionen von Real Madrid geholt wurde. Er soll im Angriff für frischen Wirbel sorgen. Zweifellos hat Benfica den stärksten Kader in der Liga NOS und noch dazu eine eingespielte Mannschaft.
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Futebol Clube do Porto
Gegründet: 1893
Heimatstadt: Porto (214.000 Einwohner)
Stadion: Estádio do Dragão (50.400 Plätze)
Trainer: Sérgio Conceição (seit Juli 2017)
Marktwert des Kaders: 269 Millionen Euro
Platzierung 2018/19: 2.
Zuschauerschnitt 2018/19: 41.626
Entfernung nach Lissabon: 314 Kilometer
Saisonziel: Meister
Die vergangene Spielzeit ohne jeden Titelgewinn ist eine schwere Bürde für Trainer Sérgio Conceição, der inzwischen der dienstälteste Übungsleiter der portugiesischen Liga ist. Ob es in dieser Saison besser läuft, ist fraglich. Der FC Porto hat Stammspieler wie Iker Casillas, Éder Militão, Felipe, Óliver Torres, Brahimi und Héctor Herrera verloren, die bei der angespannten wirtschaftlichen Situation des Vizemeisters kaum zu ersetzen sind.
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Sporting Clube de Portugal
Gegründet: 1906
Heimatstadt: Lissabon (545.000 Einwohner)
Stadion: Estádio José Alvalade XXI (50.000 Plätze) 
Trainer: Marcel Keizer (seit November 2018)
Marktwert des Kaders: 211 Millionen Euro
Platzierung 2018/19: 3.
Zuschauerschnitt 2018/19: 33.691
Saisonziel: 3. Platz
Sporting ist auch ein Jahr nach den chaotischen Ereignissen, die ihren traurigen Höhepunkt mit dem Angriff vermummter Anhänger auf die eigenen Spieler fanden, noch nicht wirklich zur Ruhe gekommen. Zwar wurde der ehemalige Präsident Bruno de Carvalho inzwischen aus dem Verein ausgeschlossen, doch er hat noch immer viele Anhänger. Sportlich ist der Kader von Sporting nicht auf Augenhöhe mit den Rivalen Benfica und Porto, wie Anfang August das 5:0-Debakel im Supercup gegen Benfica gezeigt hat. Sollte auch noch Superstar Bruno Fernandes den Verein in der laufenden Transferperiode verlassen, wartet auf den niederländische Trainer Marcel Keizer eine ganz schwere Saison.
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Sporting Clube de Braga
Gegründet: 1921
Heimatstadt: Braga (137.000 Einwohner) 
Stadion: Estádio Municipal de Braga (30.300 Plätze) 
Trainer: Ricardo Sá Pinto (seit Juli 2019)
Marktwert des Kaders: 92 Millionen Euro
Platzierung 2018/19: 4.
Zuschauerschnitt 2018/19: 12.035
Entfernung nach Lissabon: 364 Kilometer
Saisonziel: Qualifikation für die Europa League
Der SC Braga muss den Verlust von Trainer Abel Ferreira verkraften, der jetzt bei PAOK Saloniki an der Seitenlinie steht. Auch der Wechsel von Mittelstürmer Sousa in die Chinese Super League ist schmerzlich. Doch obwohl der neue Coach Ricardo Sá Pinto nicht unumstritten ist, und abseits des Platzes gelegentlich für Schlagzeilen sorgt, sollte es für Braga zumindest wieder für den vierten Tabellenplatz reichen.
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Vitória Sport Clube
Gegründet: 1922
Heimatstadt: Guimarães (158.000 Einwohner)
Stadion: Estádio Dom Afonso Henriques (29.900 Plätze) 
Trainer: Ivo Vieira (seit Juli 2019)
Marktwert des Kaders: 44 Millionen Euro
Platzierung 2018/19: 5.
Zuschauerschnitt 2018/19: 18.249
Entfernung nach Lissabon: 364 Kilometer
Saisonziel: Qualifikation für die Europa League
Der neue Trainer Ivo Vieira wird versuchen, die erfolgreiche Arbeit seines Vorgängers Luís Castro fortzuführen. Castro wurde vom ukrainischen Serienmeister Shakhtar Donetsk unter Vertrag genommen. Mit attraktivem Offensivfußball und Vertrauen in junge Talente will sich Vitória Guimarães erneut für die Europa League qualifizieren.
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Moreirense Futebol Clube
Gegründet: 1938
Heimatstadt: Moreira de Cónegos (4.900 Einwohner)
Stadion: Estádio Comendador Joaquim de Almeida Freitas (6.100 Plätze)
Trainer: Vítor Campelos (seit Juli 2019)
Marktwert des Kaders: 11 Millionen Euro
Platzierung 2018/19: 6.
Zuschauerschnitt 2018/19: 2.275
Entfernung nach Lissabon: 358 Kilometer
Saisonziel: Klassenerhalt
Sämtliche Erwartungen übertroffen hat in der letzten Spielzeit Moreirense. Der sechste Tabellenplatz war die bislang beste Platzierung der Vereinsgeschichte. Nun zahlt man in der Kleinstadt Moreira de Cónegos den Preis des Erfolges: Trainer Ivo Vieira coacht jetzt Vitória Guimarães, auch zahlreiche Stammspieler folgten dem Lockruf des Geldes. So wechselte Stürmer Chiquinho für knapp vier Millionen zurück zu Benfica. Geblieben ist hingegen der frisch gebackene Afrikameister Halliche. Um ihn herum will der neue Trainer Vítor Campelos mit bislang elf Neuzugängen eine schlagkräftige Truppe aufbauen, deren oberstes Ziel jedoch der Klassenerhalt sein dürfte.
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Rio Ave Futebol Clube
Gegründet: 1939
Heimatstadt: Vila do Conde (28.600 Einwohner)
Stadion: Estádio dos Arcos (9.000 Plätze)
Trainer: Carlos Carvalhal (seit Juli 2019)
Marktwert des Kaders: 18 Millionen Euro
Platzierung 2018/19: 7.
Zuschauerschnitt 2018/19: 3.630
Entfernung nach Lissabon: 340 Kilometer
Saisonziel: Qualifikation für die Europa League
Der neue Star von Rio Ave sitzt auf der Trainerbank: Carlos Carvalhal ist nach neun Jahren im Ausland und Stationen unter andrem bei Besiktas Istanbul und Swansea City zurück in der Liga NOS. Er soll Rio Ave in die Europa League führen und zählt dabei auf die traditionell guten Kontakte, die sein neuer Arbeitgeber zum Spielerberater Jorge Mendes pflegt.
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Boavista Futebol Clube
Gegründet: 1903
Heimatstadt: Porto (214.000 Einwohner)
Stadion: Estádio do Bessa (28.000 Plätze)
Trainer: Lito Vidigal (seit Januar 2019)
Marktwert des Kaders: 18 Millionen Euro
Platzierung 2018/19: 8.
Zuschauerschnitt 2018/19: 8.155
Entfernung nach Lissabon: 314 Kilometer
Saisonziel: Ob re Tabellenhälfte
Trainer Lito Vidigal setzt nach einer soliden Spielzeit 2018/19 auf Kontinuität. Nur all zu gerne würde der Meister von 2001 an die großen Erfolge vergangener Tage anknüpfen, doch bis dahin ist es noch ein sehr weiter Weg. Schon eine bessere Platzierung als der 8. Platz der Vorsaison wäre ein Erfolg. Dafür braucht Boavista vor allem mehr Durchschlagskraft im Sturm, denn in den Testspielen erzielten die Nordportugiesen gerade einmal zwei Treffer. Zehn Neuzugänge hat Boavista unter Vertrag genommen, darunter Linksaußen Heriberto, der von Benfica ausgeliehen wurde.
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Belenenses SAD
Gegründet: 1919
Heimatstadt: Lissabon (545.000 Einwohner)
Stadion: Estádio Nacional do Jamor (37.600 Plätze)
Trainer: Silas (seit Januar 2018)
Marktwert des Kaders: 11 Millionen Euro
Platzierung 2018/19: 9.
Zuschauerschnitt 2018/19: 2.889
Saisonziel: Obere Tabellenhälfte
Lange Zeit hatte Belenenses im vergangenen Jahr gute Chancen auf eine Qualifikation für die Europa League, bevor es zum Saisonende zu einem Leistungseinbruch kam. Trotzdem wurde Trainer Silas von den Experten ein hervorragendes Zeugnis ausgestellt, arbeitet er doch in einem sehr schwierigen Umfeld. Nachdem es 2018 zwischen Codecity, dem Mehrheitsaktionär der Profisparte, und dem Verein zum Bruch kam, musste die Profimannschaft das angestammte Estádio do Restelo verlassen. Gespielt wird jetzt vor immer weniger Zuschauern im Nationalstadion vor den Toren Lissabons. Auch wenn in der Sommerpause gleich sechs Stammspieler den Verein verlassen haben, setzt Silas in der neuen Saison wieder auf eine Mischung aus erfahrenen Spielern und jungen Talenten. Hilfreich ist dabei eine erst im Juni vereinbarte Kooperation mit dem französischen Vizemeister OSC Lille, der Belenenses gleich fünf Spieler ausgeliehen hat.
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Clube Desportivo Santa Clara
Gegründet: 1921
Heimatstadt: Ponta Delgada, Azoren (69.000 Einwohner)
Stadion: Estádio de São Miguel (12.500 Plätze)
Trainer: João Henriques (seit Juli 2018)
Marktwert des Kaders: 16 Millionen Euro
Platzierung 2018/19: 10.
Zuschauerschnitt 2018/19: 4.010
Entfernung nach Lissabon: 1.445 Kilometer Luftlinie
Saisonziel: Klassenerhalt
Der zehnte Tabellenplatz von Santa Clara in der vergangenen Saison war die beste Platzierung in der Vereinsgeschichte. Trainer João Henriques setzt auf Kontinuität. Für den Klub von der Azoreninsel São Miguel lautet das einzig realistische Saisonziel, auch in der dritten Spielzeit in der Liga NOS wieder den Klassenerhalt zu schaffen.
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Club Sport Marítimo
Gegründet: 1910
Heimatstadt: Funchal, Madeira (112.000 Einwohner) 
Stadion: Estádio do Marítimo (10.600 Plätze)
Trainer: Nuno Manta Santos (seit Juli 2019)
Marktwert des Kaders: 16 Millionen Euro
Platzierung 2018/19: 11.
Zuschauerschnitt 2018/19: 6.622
Entfernung nach Lissabon: 972 Kilometer Luftlinie
Saisonziel: Obere Tabellenhälfte Nach einer enttäuschenden Saison, in der Marítimo vorübergehend sogar in Abstiegsgefahr geriet, soll der neue Trainer Nuno Manta Santos den Klub von der Atlantikinsel Madeira wieder in ruhiges Fahrwasser führen. Der Kader wurde mit sechs Neuzugängen ergänzt, unter ihnen der erst 21-jährige japanische Nationalspieler Daizen Maeda. Er soll im Sturm die Lücke schließen, die der Abgang von Joel Tagueu hinterlässt. Der Kameruner kehrte nach seinem Leihende zurück zu Cruzeiro Belo Horizonte. Es bleibt abzuwarten, ob es am Ende zu einer neuerlichen Qualifikation für die Europa League reichen könnte. Dort trat Marítimo zuletzt 2012/13 an.
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Portimonense Sporting Clube
Gegründet: 1914
Heimatstadt: Portimão (45.400 Einwohner) 
Stadion: Estádio Municipal de Portimão (9.500 Plätze) 
Trainer: António Folha (seit Juli 2018)
Marktwert des Kaders: 23 Millionen Euro
Platzierung 2018/19: 12.
Zuschauerschnitt 2018/19: 3.313
Entfernung nach Lissabon: 282 Kilometer
Saisonziel: Obere Tabellenhälfte
In seiner dritten Spielzeit hintereinander in der Liga NOS will sich Portimonense als Erstligist etablieren. Schon im Vorjahr hatte der Kader an sich mehr Potential, als es der zwölfte Tabellenplatz letztlich zum Ausdruck brachte. Doch die Abgänge wichtiger Spieler in der Winterpause, unter ihnen der japanische Nationalspieler Nakajima, waren für den Verein aus der Ferienregion Algarve kurzfristig nicht zu kompensieren. Für den Sprung in die obere Tabellenhälfte kann Portimonense wieder auf einen japanischen Auswahlspieler bauen: Der 24-jährige Linksverteidiger Koki Anzai wurde von den Kashima Antlers verpflichtet.
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Vitória Futebol Clube
Gegründet: 1910
Heimatstadt: Setúbal (52.000 Einwohner)
Stadion: Estádio do Bonfim (18.600 Plätze)
Trainer: Sandro Mendes (seit Februar 2019)
Marktwert des Kaders: 13 Millionen Euro
Platzierung 2018/19: 13.
Zuschauerschnitt 2018/19: 4.784
Entfernung nach Lissabon: 53 Kilometer
Saisonziel: Klassenerhalt
Vitória Setúbal hat sich vor allem in der Offensive verstärkt: Angreifer wie Carlinhos (Standard Lüttich) oder Brian Mansilla (Racing Avellaneda) sollen für frischen Schwung im Sturm sorgen und mit ihren Toren dazu beitragen, dass der südlich von Lissabon beheimatete Traditionsklub nicht in Abstiegsgefahr gerät.
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Clube Desportivo das Aves
Gegründet: 1930
Heimatstadt: Vila das Aves (8.400 Einwohner)
Stadion: Estádio do Clube Desportivo das Aves (10.200 Plätze)
Trainer: Augusto Inácio (seit Januar 2019)
Marktwert des Kaders: 11 Millionen Euro
Platzierung 2018/19: 14.
Zuschauerschnitt 2018/19: 2.454
Entfernung nach Lissabon: 348 Kilometer
Saisonziel: Klassenerhalt
Nach dem in der Vorsaison nur mit viel Mühe geglückten Klassenerhalt hat Aves seinen Kader neu formiert. Mit Ausnahme der Aufsteiger vermeldete in der Sommerpause kein Verein mehr Zu- und Abgänge. Die 15 Neuzugänge stammen aus mehr als einem Dutzend Ländern, viele von ihnen haben bislang noch nicht in Portugal gespielt. So steht Trainer Inácio vor der schwierigen Aufgabe, aus dem bunt zusammengewürfelten Haufen eine konkurrenzfähige Mannschaft zu formen.
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Clube Desportivo de Tondela
Gegründet: 1933
Heimatstadt: Tondela (4.500 Einwohner)
Stadion: Estádio João Cardoso (5.000 Plätze)
Trainer: Natxo González (seit Juli 2019)
Marktwert des Kaders: 11 Millionen Euro
Platzierung 2018/19: 15.
Zuschauerschnitt 2018/19: 2.702
Entfernung nach Lissabon: 266 Kilometer
Saisonziel: Klassenerhalt
Auf Veränderung stehen die Zeichen in Tondela: Neuer Geschäftsführer der Fußball-AG ist der spanische Ex-Profi David Belenguer, der sich gleich noch Verstärkung aus der Heimat holte. Trainer Natxo González stand bis April diesen Jahres beim galizischen Zweitligisten Deportivo La Coruña an der Seitenlinie. Die Liga NOS ist für ihn Neuland. Nach den Abgängen zahlreicher Stammspieler der Vorsaison muss González eine neue Elf formen, die auch im fünften Jahr in Folge im Abstiegskampf bestehen kann.
⚽️⚽️⚽️ Futebol Clube Paços de Ferreira
Gegründet: 1950
Heimatstadt: Paços de Ferreira (7.500 Einwohner)
Stadion: Estádio Capital do Móvel (9.200 Plätze)
Trainer: Filó (seit Juli 2019)
Marktwert des Kaders: 10 Millionen Euro
Platzierung 2018/19: Meister (LigaPro)
Zuschauerschnitt 2018/19: 2.772
Entfernung nach Lissabon: 342 Kilometer
Saisonziel: Klassenerhalt
Nur ein Jahr nach dem Abstieg in die LigaPro ist Paços de Ferreira wieder erstklassig. Den Weg zurück in die Liga NOS schaffte das Team unter Coach Vítor Oliveira, für den es bereits der elfte Aufstieg in seiner Karriere war. Auf den erfahrenen Trainer muss Paços in der neuen Saison jedoch verzichten, Oliveira wird statt dessen mit Gil Vicente versuchen, die Klasse zu halten. Um nichts anderes als den Klassenerhalt wird auch der Meister der LigaPro mit seinem runderneuerten Kader kämpfen.
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Futebol Clube de Famalicão
Gegründet: 1931
Heimatstadt: Vila Nova de Famalicão (8.500 Einwohner)
Stadion: Estádio Municipal 22 de Junho (5.500 Plätze) 
Trainer: João Pedro Sousa (seit Juli 2019)
Marktwert des Kaders: 14 Millionen Euro
Platzierung 2018/19: 2. (LigaPro)
Zuschauerschnitt 2018/19: 3.478
Entfernung nach Lissabon: 350 Kilometer
Saisonziel: Klassenerhalt
Nach einem Vierteljahrhundert kehrt der FC Famalicão zurück in die erste Liga. Der Aufsteiger begrüßte in der vergangenen Saison die meisten Zuschauern in der LigaPro und startet durchaus ambitioniert in die neue Spielzeit. Hauptaktionär bei Famalicão ist die Quantum Pacific Gruppe des israelischen Geschäftsmanns Idan Ofer, der auch 32 Prozent der Anteile an Atlético Madrid hält. Vom Kader, der im Mai die Rückkehr ins Oberhaus schaffte, ist nur wenig übrig geblieben. Gleich 26 Neuzugänge wurden unter Vertrag genommen, darunter drei Spieler von Atlético Madrid. Von Benfica wurden Linksaußen Diogo Gonçalves und Mittelfeldmann Guga ausgeliehen. Neuer Trainer ist João Pedro Sousa, langjähriger Assistent von Marco Silva bei Vereinen wie Sporting, FC Watford oder FC Everton.
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Gil Vicente Futebol Clube
Gegründet: 1924
Heimatstadt: Barcelos (120.000 Einwohner) 
Stadion: Estádio Cidade de Barcelos (12.500 Plätze)
Trainer: Vítor Oliveira (seit Juli 2019)
Marktwert des Kaders: 7 Millionen Euro 
Platzierung 2018/19: Campeonato de Portugal, Série A
Zuschauerschnitt 2018/19: n.V.
Entfernung nach Lissabon: 375 Kilometer
Saisonziel: Klassenerhalt
Zum Abschluss der große Unbekannte, denn Gil Vicente ist nicht sportlich aufgestiegen, sondern wurde per Gerichtsbeschluss aus der 3. Liga direkt in die Liga NOS befördert. Das bereits vor zwei Jahren ergangene Urteil basiert auf Vorkommnissen, die 2006 als „Caso Mateus“ in die portugiesische Fußballgeschichte eingegangen sind. Weil der damalige Erstligist Gil Vicente angeblich den angolanischen Nationalspieler Mateus ohne gültige Spielberechtigung eingesetzt hatte, wurde der Verein mit dem Zwangsabstieg bestraft. Zehn Jahre lang beschäftigte der Fall die Gerichte, bevor 2017 das endgültige Urteil erging, das Gil Vicente zur Saison 2019/20 einen Startplatz in der Liga NOS zusprach. Mit der „Mission Impossible“, einen Drittligisten in der obersten Spielklasse zu etablieren, wurde kein geringerer als Vítor Oliveira betraut. Der 65-jährige Trainer genießt in Portugal Kultstatus, denn er ist im Laufe seiner Karriere mit elf Vereinen in die erste Liga aufgestiegen. Nun soll er Gil Vicente mit einem völlig neu zusammengestellten Kader den Klassenerhalt sichern."

A sério?! Que 'surpresa' mais mal amanhada!!!

Benfiquismo (MCCLVI)

Gang...!!!

Aquecimento - Arranque...

quinta-feira, 8 de agosto de 2019

Tic, tac, faz o relógio do mercado. Quem fica e quem sai?

"Com o mercado a encerrar a 2 de Setembro, há ainda tempo para entradas e saídas no plantel do SL Benfica. Apesar de bem apetrechado, com várias soluções de qualidade e polivalência, há ainda espaço para entradas e ainda mais para saídas. Bruno Lage quer contar com um plantel curto e competitivo, com cerca de 20 jogadores de campo. De momento, trabalham exclusivamente às ordens do setubalense 26 futebolistas que não os guarda-redes. Como tal, até final do mercado, deverão abandonar o grupo seis jogadores. Por outro lado, acredito que se juntem três novos nomes aos comandados de Lage, que terá na equipa B um viveiro, onde jovens como Nuno Santos e Tiago Dantas poderão crescer e ingressar no plantel mais tarde.

Saídas
Svilar – O guarda-redes belga, prestes a fazer 20 anos, chegou como promessa e continua a sê-lo. Para ser uma certeza, precisa de espaço para se afirmar e não o tem nem terá no SL Benfica. Pela qualidade que me parece ter, não deverá ser vendido, mas sim emprestado (preferencialmente, sem opção de compra) a um clube que dê ao jogador e ao clube da Luz garantias de (muito) tempo de jogo. As notícias veiculadas e a ausência de Mile Svilar dos convocados para a Supertaça deixam claro que só faltará escolher o destino do belga e, possivelmente, contratar quem o renda como segundo guarda-redes. A isso já lá vamos.
Ebuehi – Contratado há cerca de um ano, foi impedido de jogar por uma grave lesão. Já recuperado mas longe da melhor forma física e desportiva, não se perspectiva que terá muitos minutos se permanecer no plantel encarnado, especialmente depois de André Almeida ter realizado uma das suas melhores épocas e de Lage ter preterido o nigeriano por Nuno Tavares no jogo frente ao Sporting CP. No entanto, à semelhança de Svilar, deverá ser apenas cedido por uma temporada, podendo voltar para corroborar ou refutar o que dele se esperava quando ingressou no clube proveniente do ADO Den Haag.
Conti – Com 25 anos, está na altura de este central argentino se afirmar como titular da sua equipa. Mas essa equipa não será o SL Benfica. É, de momento e de longe, o quarto central do SL Benfica e tal situação terá de ser vista pelo jogador como insuportável. Nenhum jogador quer ser a última solução para a sua posição quando está na idade mais propensa a alcançar a melhor forma física e desportiva da carreira. É mau para o futebolista e para o clube, que poderia e deveria ter – e acredito que terá, já lá vamos – um jovem central como quarta opção para o plantel principal e como primeira para a equipa secundária. Assim, o empréstimo é uma opção, no entanto, tendo em conta os jovens centrais de qualidade que despontam nas formações secundárias do SL Benfica, a saída em definitivo é o cenário ideal.
Fejsa – Campeão, capitão, ídolo, líder, orgulhoso dono de um carrapicho. O internacional sérvio foi tudo isto e muito mais no SL Benfica. Foi e é. Contudo, e ainda que a qualidade não o tenha abandonado, a sua forma já não é condizente com a exigência de Bruno Lage. O treinador pretende montar, em cada jogo, uma equipa avassaladora, que pratique futebol de excelência a alto ritmo. E, ainda que grande seja o apreço que tenho por Fejsa, o sérvio já não consegue aportar à equipa nem um futebol de excelência, nem um ritmo alto. Dessa forma, acredito ter chegado ao fim a bonita história de amor e conquistas que viveram, durante seis épocas, o clube da Luz e o médio sérvio.
Zivkovic – A debandada sérvia deverá prosseguir com Andrija Zivkovic. Depois de este país dos Balcãs ter servido de viveiro do SL Benfica anos a fio, os encarnados preparam-se para, na época 19/20, ver dissipar-se o contingente sérvio do qual fizeram parte Jovic, Markovic, Saponjic, entre outros. Ao contrário de Fejsa, Zivkovic não chegou sequer a construir uma história bonita com as águias, sendo a sua saída quase natural, pese embora a qualidade que demonstrou ter desde que chegou. Belíssimo pé esquerdo. Todavia, a sua falta de vontade e de empenho sempre suplantaram o seu talento. Fala-se num empréstimo, mas a venda seria a melhor opção.
Cervi – Pé esquerdo menos belo, mas ainda assim capaz de estragos, num daqueles dias. O problema é que esses dias têm sido escassos nos últimos tempos, ainda que o argentino tenha demonstrado muito mais empenho e vontade de dar a volta por cima do que Zivkovic. Trata-se, acima de tudo, de uma questão de encaixe. Franco Cervi tem qualidade e capacidade de trabalho, mas falta-lhe uma pitada de criatividade que lhe permita desequilibrar na frente como tão bem o faz Rafa e como tão bem o parece fazer Caio Lucas. Não serve para Lage, que o levou ao Algarve, mas que o deixou na bancada, e, como tal, a sua saída aparenta ser um dado adquirido.
Cádiz – Sempre foi uma incógnita para mim. Via nele potencial, mas via no plantel que se formava demasiada concorrência para que o venezuelano se afirmasse. A lesão que sofreu no jogo de apresentação frente ao RSC Anderlecht travou qualquer crescimento que pudesse ter e ditou claramente o seu destino: Jhonder Cádiz vai ser emprestado. Belenenses SAD (ainda será?) apresenta-se na frente da corrida, seguido por clubes estrangeiros, isto, claro, de acordo com a comunicação social desportiva portuguesa. O destino é ainda incerto, mas a viagem está programada e, talvez, até marcada. Para o ano há mais, Cádiz, para o ano há mais.

Entradas
Guarda-redes – O brilhantismo de Vlachodimos nos mais recentes jogos não anula a necessidade de aquisição de um outro guardião por parte do SL Benfica. Aliás, até torna essa necessidade mais premente. “O SL Benfica tem um belíssimo guarda-redes”, leio e ouço, “para que é que precisa de outro?”. Porque um não chega. Porque as grandes equipas devem ter dois jogadores de valia equivalente para cada posição. Para mim, Vlachodimos não provou frente ao Sporting CP que não é preciso contratar um concorrente. Provou o contrário. Provou que o nível está cada vez mais alto e, consequentemente, é exigível que haja uma segunda opção a esse nível. A diferença entre Zlobin/Svilar e Vlachodimos é cada vez mais notória e abismal e isso Obriga à aquisição de um guarda-redes que concorra e compita com o grego. Porque, de momento, não há concorrência. Além disso, o jogo de pés do Odysseas continua ao nível do Fejsa, se o Fejsa tivesse uma perna engessada. Também há esse pormenor.
Lateral-direito – Ebuehi deve mudar-se para outro clube, Nuno Tavares deve, numa curta viagem, mudar-se para o flanco que é seu (é de Grimaldo, na verdade) e André Almeida continuará senhor da lateral direita encarnada. Posto isto, será necessário fazer ingressar no plantel um digno concorrente para a posição (de preferência alguém com seguro anti lesões, aprendamos com o passado recente). A opção mais acessível e mais badalada nos últimos dias dá pelo nome de Tomás e pelo sobrenome Tavares (sim, outro. Não, não é o último). Dotado tecnicamente e polivalente (direita e esquerda, como alguns partidos), trata-se de um lateral com grande propensão ofensiva, estatura considerável (1,87 m), ainda que esguio e pouco possante (74 kg), inteligente a defender, forte no 1 vs 1 ofensivo e defensivo, grande pulmão e ainda maior margem de progressão. É uma óptima solução e nem a idade me preocupa. Mas preocupa-me o facto de só começar a trabalhar nesta nova época dia 10 de Agosto, por via da participação no Campeonato da Europa de sub-19. Assim, o recurso ao mercado poderá revelar-se necessário.
Central – Com a saída de Conti, o SL Benfica precisará de suprir a ausência do argentino e completar o lote de quatro centrais com um jovem de qualidade garantida que esteja já num patamar de maturidade competitiva mais alto do que aquele em que se encontram Kalaica ou Pedro Álvaro, por exemplo. Alguém que tenha já assumido um papel preponderante na sua equipa. Alguém como Starhinja Pavlovic. O central sérvio do FK Partizan tem sido apontado como alvo do SL Benfica para fazer precisamente a ponte entre as equipas secundária e principal e vejo com bons olhos (apesar das muitas dioptrias) a sua contratação. Após assumir-se como titular no renomado clube sérvio (13 jogos), terá já capacidade para crescer na equipa B encarnada, treinando com Lage e sendo opção em jogos de menor dificuldade teórica, podendo ser aposta forte na época seguinte."

Cassete Vermelha #45 - Supertaça...

«Lei foi feita para que clubes como o Benfica adeqúem grupos àquilo que são claques»

"E eu que pensava que a lei era geral e abstracta e um instrumento para prosseguir o bem comum... Eis a confissão de que esta proposta de lei quer que exista um modelo único de claque: aquele celebrizado por Juve Leo e Super Dragões. Essas claques são, como todos sabem, incluindo o Primeiro Ministro, uma fraude ética e jurídica. São lideradas por gente pouco recomendável que vive envolta em esquemas. Apesar de serem o maior factor de propagação de ódio a nível nacional, têm guarida na aritmética política mas não passariam num exame de cadastro e de idoneidade fiscal. Juridicamente, servem para que os comportamentos violentos e anti-desportivos que propagam não sejam imputáveis aos clubes que as apoiam e incentivam a serem o que são: grupos de intimidação para agentes desportivos e pessoas comuns. São um para-choques para que alguns clubes atropelem pessoas e instituições. A frase do título da notícia é uma declaração retórica de parcialidade. O Primeiro Ministro pode até ser benfiquista, mas é muito mais dirigente partidário que benfiquista. Posicionamento em que não se revêm 99.999999...% dos benfiquistas, para quem o Benfica é autenticidade e superioridade desportiva e moral. Pois bem, aqui fica um repto para os dirigentes e sócios do Benfica: não nos deixemos intimidar por esta ingerência governamental histórica no movimento associativo desportivo, pois esta lei está para a Constituição como as claques do Governo estão para a pacificação no futebol. Se acham que a Liberdade individual e a dignidade humana podem ser condicionadas pelo critério da conveniência política, aguardemos pela resposta nos locais próprios, a começar pelo Estádio da Luz. Força Benfica, desde 1904!"

Notícia de uma transferência claramente exagerada

"E pronto. Quatro horas da tarde no meridiano de Greenwich e a proposta que o Manchester United estava “a preparar” por Bruno Fernandes não chegou a Alvalade. Neste tempo em que os jornalistas dão as notícias e depois ficam à espera que se confirmem, esta era claramente exagerada, apesar de repetida exaustiva e diariamente ao longo de cinco semanas. Exagerada a notícia e exagerados os valores pretendidos.
Nem o milagreiro Jorge Mendes conseguiu vender Bruno Fernandes pelos números sonhados pelo Sporting, ao ser arregimentado tardiamente e quando os cavalinhos e girafas do seu carrossel já estavam montados e sem dinheiro para mais voltinhas. Nem pela moeda oficial da Gestifute, os famosos “mendilhões”, o negócio rodou.
O capitão do Sporting não está sozinho, não foi caso isolado. Neymar, Pogba, Bale, Coutinho, Milinkovic-Savic, Dybala e Eriksen, todos candidatos a transferências milionárias num valor global projectado próximo dos mil milhões de euros, continuam na sala de embarque à espera que alguém se condoa da chatice das suas vidas nos clubes onde não se sentem bem. Aguentem firme.
Se pensarmos nos 10 por cento dos Mendes e Raiolas desta engrenagem, podemos calcular que haja por aí muita gente com as férias estragadas, em esforço extra para gerar uma nova onda de loucura, antes de Setembro, na Europa sem Inglaterra.
Bruno Fernandes e o Sporting voltam-se agora para este segundo mercado, de valores significativamente mais baixos. Só restarão meia dúzia de clubes capazes de pagar 50 milhões por um jogador (Real, Atlético, Barcelona, Paris SG e Juventus, Inter), mas nenhum deles tem o português no azimute. O bluff de Frederico Varandas não virou a mesa.
Milhares de portugueses interrogam-se sobre a falta de interesse do mercado internacional por Bruno Fernandes. Não entendem que os grandes compradores de jogadores adolescentes com poucas provas dadas por verbas exorbitantes optem pela sensatez quando se trata de atletas experientes e de alto rendimento regular. E este primeiro grande fracasso de Jorge Mendes ainda engrossa o pessimismo e o temor de mais conspiração contra o Sporting e a sua recuperação. O baixo sucesso dos jogadores portugueses que emigraram depois dos 24 anos por verbas elevadas pode ser um dos motivos desta desconfiança. Há a consciência, controversa mas real, de que Figo, Rui Costa, Cristiano Ronaldo ou Bernardo Silva não teriam chegado ao topo se não tivessem emigrado tão cedo para ambientes muito mais competitivos e exigentes.
Um investimento de 50 milhões num jogador de 25 anos dificilmente gera retorno financeiro, crescendo a tendência para deixar terminar os contratos e sair a custo “zero”, como aconteceu este ano com os ex-portistas Herrera e Brahimi. Bruno Fernandes vai necessitar de repetir a época passada para voltar a valer metade da cláusula de rescisão, o que não deixa de constituir um teste aliciante para ele e para o clube, dando tempo ao superagente para montar uma operação que resgate honra e prestígio de todos os envolvidos."

No postulado das paralelas

"Havia Gerrit Keizer e Gerrit Keizer. Um não media mais de 80 centímetros, o outro tinha mãos que pareciam o mapa do Canadá.

Há vidas que, por muito que pareçam cruzar-se são como o postulado euclidiano das paralelas que só se encontram no infinito. Por exemplo, Gerrit Keizer ficou conhecido pelo Gigante Voador e Gerrit Keizer ficou para a posteridade como o Príncipe Anão. Como está bem de ver, logo assim à primeira linha, Gerrit Keizer não é Gerrit Keizer. Não sei que postulado será este, mas concebo-o da forma mais simples possível: um Gerrit Keizer muito alto pode esconder um Gerrit Keizer muito baixo. Este Gerrit Keizer muito baixo mereceu mesmo que Jan van der Mast escrevesse um livro sobre ele – De Kleine Keizer (Wervelend epos de kleinste man ter wereld), algo que traduziria, com a liberdade que o meu desconhecimento sobre a língua neerlandesa me permite, como O Pequeno Imperador (Epopeia em redor do homem mais pequeno do mundo). O imperador funciona, obviamente, como trocadilho entre o antropônimo e o título de nobreza, até porque o pequeno Keizer de imperador não tinha nada a não ser o nome, bem pelo contrário, foi figura circense e andou exposto em excursões por Berlim, Londres, Paris e principalmente pelos Estados Unidos. 
Com 80 centímetros de altura, Le Prince Mignon, afrancesaram-no assim, esteve num museu de curiosidades de Chicago dirigido por Mr. O’Donnnell que, à porta, gritava: «Welcome in our museum! We’ve got the grandest exhibition of living curiosity on the globe!!!». Depois apresentava o pobre Gerrit sentado na mão de um apache gigante que tinha, ao lado, outro gigante apache e eram apresentados como gémeos idênticos embora só fossem parecidos pelos penachos que usavam na cabeça. Isto passou-se no início do século passado e por essa altura havia uma mórbida paixão pela teratologia. Gerrit Keizer e Gerrit Keizer não foram absolutamente contemporâneos.
O Gerrit Keizer maior era um tipo verdadeiramente atlético e com mãos do tamanho do mapa do Canadá. O Gerrit Keizer mais pequeno, que acabaria por se casar com uma tal de Johanna Schier, ainda mais pequena do que ele, como se tal fosse possível, sentir-se-ia absolutamente confortável sentado na mão do seu homónimo. Bem mais confortável, aposto, do que na mão do tal apache gémeo mas pouco.
Andava o minúsculo Keizer por Chicago, a fazer espantar meia-dúzia de saloios, quando o grande Keizer, farto de ser o suplente do guarda-redes Jan de Boer, do Ajax, resolveu tomar o caminho de Londres. De certa forma também foi exposto. Nas balizas do Margate, um clubezinho sem ambições do condado de Kent.
Ao contrário do outro Gerrit, este não era de ficar sentado na mão de qualquer apache ou sequer do último dos moicanos. Era tão hiperativo que ganhou a alcunha de Flying Dutchman, como se tivesse um pacto com o diabo como o desgraçado holandês que foi obrigado a vaguear num filibote até ao final dos tempos. Não tardou a seguir para o Arsenal e, na altura, o Arsenal era a grande equipa de Herbert Chapman, o homem que inventou o WM. 
Poucos conhecem a história de Gerrit Keizer. Vi-me e desejei-me para descobrir pormenores sobre ela, mas não se preocupem, diverti-me à brava, ainda por cima porque, pelo meio, descobri pormenores da vida do ínfimo Gerrit Keizer, que também poucos conhecem. Foi por causa de Gerrit Keizer, o espigadote, que durante anos os jogadores holandeses foram proibidos de trabalhar em Inglaterra. Por causa de Keizer e de um australiano chamado Rudi Hiden, tido como o mestre dos ângulos, capaz de tapar todos os acessos a sua baliza só pelos cálculos euclidianos que processava em segundos, tapando todos os espaços iminentemente vazios. Também não sei como se chamará a este postulado, mas agora já não vou a tempo de me debruçar sobre ele.
Sempre ciosos da sua intimidade – e foi por isso que o bom Deus os enfiou todos numa ilha –, os ingleses trataram de, através da The Football Association, de impedir que Hiden assinasse um contrato com o Arsenal, contrato esse que devolveria Gerrit à sua entediante vida de suplente. Ora, como titular, não se mostrou um keeper por aí além. Era mais circense, como o Keizer raquítico. A crítica tratava-o com bonomia: ia de divertido a errático. Alguns jornalistas consideram-no mesmo um louco varrido que vagueava pela sua grande-área falando sozinho e não prestando a mínima atenção ao que estava a decorrer nos arredores dela. Além disso, o Holandês Voador continuava tão apaixonado pelo seu Ajax que, depois de jogar no sábado em Inglaterra, se metia num avião para ir, no domingo, fazer uma perninha, ou uma mãozinha, nas reservas do Ajax, no domingo.
Há vidas que parecem destinadas a cruzar-se, e tanto Gerrit Keizer como Gerrit Keizer eram suficientemente especiais para isso. Ter-se-ão encontrado no infinito, como as linhas paralelas."

O Brinco do Baptista #11 - Benfica em B Maior

Arranque(s)...!!!

A ambição do 38

"Será já depois de amanhã, sábado, às 21h30, que o Benfica receberá o Paços de Ferreira e se estreará no Campeonato Nacional. O objectivo está bem definido e é, como não poderia deixar de ser, à medida da ambição característica do nosso Clube: ser Campeão Nacional!
A magnífica vitória ante o Sporting na Supertaça já pertence à história. Agora é tempo de nos focarmos no campeonato, afinal, o principal objectivo da nossa equipa.
Será uma longa e certamente difícil caminhada, que se espera de muitas alegrias e poucas tristezas, cujo destino todos desejamos ser o Marquês. Para lá chegarmos, teremos de ser mais fortes que os nossos adversários que, compreensivelmente, procuram ocupar o primeiro lugar do pódio que brilhantemente reconquistámos na temporada passada.
Esta edição do campeonato será um deleite para as centenas de milhares de Benfiquistas residentes no norte do país. Das 18 equipas fazem parte cinco da AF Porto (Boavista, Desportivo das Aves, FC Porto, Paços de Ferreira e Rio Ave) e cinco da AF Braga (Famalicão, Gil Vicente, Moreirense, SC Braga e V. Guimarães). O interior está representado pelo Tondela. Na região de Lisboa, além do Benfica, há Sporting e Belenenses SAD. A sul da capital, o V. Setúbal e Portimonense. E cada um dos arquipélagos está representado por um clube, Marítimo, da Madeira, e Santa Clara, dos Açores. Famalicão, Gil Vicente e Paços de Ferreira regressam à Liga NOS.
O Benfica parte para a 86.ª edição do Campeonato Nacional com 37 títulos e o direito de ostentar, nas suas camisolas, as insígnias de Campeão Nacional. FC Porto, 28 vezes, Sporting, 18, Belenenses e Boavista, uma vez cada, conquistaram os restantes títulos.
Desde que o Campeonato Nacional teve início, na temporada 1934/35, o Benfica, além dos já referidos 37 títulos, ocupou a segunda posição 28 vezes e a terceira 15, só ficando classificado mais abaixo em cinco ocasiões. A título de curiosidade, a posição média do Benfica nas 85 edições já realizadas da prova foi 1,88; a de F.C. Porto 2,4; enquanto que a de Sporting foi 2,61.
Humildade, respeito pelo valor de todos os adversários e ambição continuarão a ser as nossas traves mestras. Treino a treino, jogo a jogo que a festa se inicie.

PS1: Foi confirmada a transferência de João Cancelo, mais uma das várias pérolas do Seixal, da Juventus para o Manchester City. O montante despendido pelos ingleses – 65 milhões de euros – constitui um recorde para a posição de lateral direito. Desejamos felicidade a Cancelo neste seu novo desafio e que continue a demonstrar toda a sua qualidade.

PS2: Passamos a reproduzir um excerto da entrevista, publicada pelo site “Desporto ao Minuto”, a Héldon, antigo jogador do Sporting e confesso adepto leonino. São declarações que falam por si. O Héldon estava no Rio Ave em 2015/16, quando se fala que terá havido um aliciamento a jogadores para perderem contra o Benfica. Alguma vez viu algum indício nesse sentido? “Não, não. Nunca me passou pela cabeça que isso fosse verdade.” É então só mais uma história para incendiar o futebol português? “É mais um daqueles insectos que andam por aí a espalhar polémica pelo futebol português.”"

Benfiquismo (MCCLV)

O fim...!!!

Lanças... Supertaça...

Segunda Bola - Supertaça...

Sinais e finais

"Excelente começo de época. Equipa entrosada, superiormente orientada por Bruno Lage, com estabilidade do plantel e serenidade emocional

1. O Benfica compatibilizou-se com a chamada Supertaça. Nos mais recentes 4 edições, ganhou 3 e nas 6 últimas, ganhou 4. Particularmente significativa foi a retumbante vitória no domingo passado. Que se juntou à vitória na International Champions Cup, sendo o primeiro clube fora das 5 ligas principais da Europa a fazê-lo. Excelente começo de época, não haja dúvidas. Equipa entrosada, superiormente orientada por Bruno Lage, com estabilidade do plantel e serenidade emocional, com boas aquisições e fácil adaptação, com a garantia de profícua competição na maioria das posições. Assim se confirmem as boas expectativas ao longo da época. Na final algarvia, Vlachodimos voltou a mostrar, com classe, por que razão é um excelente guardião. Rafa e Pizzi combinam de olhos fechados. Grimaldo cada vez mais influente. Gabriel jogo e faz jogar. Florentino é já um experimentado veterano de 19 anos. Raul de Tomas é brilhante como a brilhantina do meu penteado. Nuno Tavares promete muito.

2. O balanço de uma pré-época é o que quisermos. Se os jogos efectuados foram ganhos ou bem conseguidos, os mais prosélitos logo pré-determinam o que vai ser a época: avassaladora, dominadora e triunfante. Outros mais prudentes, ainda que satisfeitos, pensarão que se trata um bom indício, mas não mais do que isso. No entanto, se a coisa correu mal, dirão os habituais chavões de que ainda não é a doer e o que interessa é preparar os jogos a sério (curiosa esta expressão de jogos a sério, que se ouve amiúde). Seja como for, mais vale uma boa pré-época resultadista do que o seu inverso, sem que daí, porém, se possa tirar qualquer relação directa estatística para as competições que se irão iniciar. Já vi, por exemplo, o Benfica ter más entradas e excelentes saídas e até me lembro, há uns anos, de o Porto ter praticamente perdido todos os desafios de preparação e depois ter ganho importantes títulos. Em qualquer caso, há jogos e jogos. Há os que se ganham ou perdem com relativa normalidade e sem dramas, como, excepcionalmente, há os encontros cuja vitória e, principalmente, desaire podem constituir um desalento e ter sequelas para memória futura.
Por cá (ainda que, em boa parte, lá), o Benfica teve uma boa pré-época, culminada agora com os 5-0 ao SCP. Na prestigiada International Champions Cup venceu os jogos, quando, em edições anteriores, nem uma vez havia ganho. Se exceptuarmos o primeiro jogo na Luz contra o Anderlecht, num relvado impróprio, nos cinco jogos seguintes (já contando com a Supertaça) marcou 18 golos e sofreu 1. Quanto ao Porto, houve sinais indesmentíveis de algum alvoroço e desorientação, que vão ser postos à prova na eliminatória de apuramento para a Liga dos Campeões. Evidentemente que a saída de importantes atletas terá tido impacto, mas há a ideia - certa ou errada - que o plantel não terá ainda digerido a vitória encarnada num campeonato que Sérgio Conceição e os adeptos deram antes por quase assegurado. A saga do guarda-redes para substituir Casillas - finalmente concluída - é um sinal de que a ida do FCP ao mercado já não é o que era. E o caso de Fábio Coentrão que esteve para entrar, mas já não entrou porque uma claque tornava pública uma 'fatwa' contra o ex-benfiquista e ex-sportinguista, é sintomático. Finalmente, o Sporting: não venceu uma única partida e - observado de fora - ficou atrelado a Bruno Fernandes, mais parecendo que era o clube dependente do jogador que o jogador dependente do clube. O 'fica, não fica' não tem deixado de se reflectir na equipa e, aparentemente, no trabalho da equipa técnica. Em suma, se o futebol fosse seguramente lógico, o Benfica seria quase campeão em 2019/2020. Simplesmente, essa aparente vantagem tem de ser comprovada constantemente numa prova de estabilidade, competência e regularidade.
Houve alguns aspectos curiosos, neste defeso dos principais clubes portugueses. Receio que o Benfica, lá pelas Américas, tenha esgotado o seu pecúlio de bolas na trave e na barra na sua baliza, porque no futebol a sorte também é inerente ao sucesso em qualquer prova. O jogador encarnado que, em boa tese de psicologia, deveria estar mais condicionado pelos acontecimentos envolventes (refiro-me a Odysseas Vlachodimos) fez grandes exibições e mostrou merecer a confiança que nele deve ser depositada. Obrigado a Bruno Lage por ter devolvido ao bom mundo do futebol o marroquino Adel Taarabt, a mais recentes aquisição na Luz. Os 3 grandes perderam o jogo que realizaram em casa, ainda que do Benfica tal tenha acontecido no primeiro jogo e no caso dos portistas e leões tenha sido na última partida da pré-época. O Sporting sofreu sempre 2 golos em cada partida, mais os 5 contra o Benfica (ao todo 17), tendo, curiosamente, feito o melhor resultado com o actual campeão europeu.

3. Nem só de futebol vive o desporto. Já passado o clamor do nosso mundial de hóquei em patins, volto a esta competição. A minha geração é talvez a última que teve neste desporto uma das suas bases emocionais para 'conquistar o mundo desportivo' e 'subjugar Espanha' que, na escola, havíamos aprendido ser o nosso eterno inimigo ao longo da História. Curioso que, se para esta, a Espanha era sobretudo Castela, no hóquei é a Catalunha. Transporto na memória campeonatos a fio vividos em fervor e dedicação, talvez mais que no futebol. Lembro-me perfeitamente de, em 1960,ver a final entre Portugal e Espanha jogada em Madrid, na televisão a preto-e-branco, onde vencemos categoricamente, com a nossa equipa 'moçambicana' que, aliás, ganhou 4 mundiais seguidos. Foram precisos 59 anos da minha vida para voltar a ver Portugal conquistar um Mundial em Espanha, agora em Barcelona! Um título saborosíssimo e conquistado sempre in extremis. Fez-me até lembrar o Europeu 2016 de futebol, ganho também desta maneira, no qual e nos 90 minutos, empatámos  dos 7 jogos (apanhámos apenas ao País de Gales), com vantagem, ou no prolongamento, ou nos penáltis. Salvaguardadas as distâncias, no hóquei também não ganhámos nenhum jogo com os principais rivais no tempo regulamentar: eliminámos os espanhóis no prolongamento, os italianos nos penáltis e os argentinos também nos penáltis na final (já haviam empatado com eles, na fase de grupos). E, evidentemente, tivemos um guarda-redes Ângelo Girão, absolutamente notável.
Uma última referência na distância entre o mundial de 1960 e o deste ano. Hoje, a 'aldeia global' chegou a este desporto, ao contrário de antanho. Vejamos, alguns traços dessa irreversível tendência. Por exemplo, na final, Portugal tinha apenas um jogador do Benfica (Vieirinha) menos do que no adversário, a Argentina, onde jogaram dois atletas encarnados (Nicolia e Ordoñez). Na selecção espanhola, nos 10 hoquistas, havia 6 'portugueses': Casanovas e Adroher (Benfica, Edu Lamas (que vai também jogar na Luz), Ferran Fon e Toní Perez (Sporting), Xavi Málian (FC Porto)! E o seleccionador espanhol, Alejandro Domínguez, é o treinador do... Benfica. Já no vice-campeão, Argentina, jogaram outros 6 'portugueses': Nicolia e Ordoñez (Benfica), Platero e G. Romero (Sporting). Reinaldo Garcia (FC Porto) e C. Acevedo (HC Braga). Aliás, na equipa sul-americana, só um dos 10 jogadores está actualmente a jogar no seu país natal (David Páez). A Itália tem dois atletas que jogam ou vão jogar cá: Cocco (Porto), Nicolás Carmona e Angel Vera (Marinhense), na equipa francesa, Carlo Di Benedetto (Porto), Kevin Correia (Física), Remi Herman (Juventude de Viana). No total 19 hoquistas de outras selecções estão a jogar em Portugal. Já na selecção portuguesa houve dois 'estrangeirados': João Rodrigues (ex-SLB) e agora Hélder Nunes (ex-FCP) a jogar no Barcelona.

4. A Volta à França em bicicleta já terminou há mais de uma semana, agora que está rolando a nossa Volta a Portugal apenas acima do Tejo. Registo aqui apenas uma etapa épica do Tour que nos evidenciou não só a superação do homem na montanha sublime, como a expressão surpreendente dos caprichos da Natureza. Uma das mais notáveis etapas que a televisão alguma vez me proporcionou. Refiro-me à que subiu a 2770 metros no alpino Col de I'lseran, a seguir interrompida porque não lá, mas mais abaixo, a 22 quilómetros da meta, houve uma tempestade de granizo e neve (ao mesmo tempo que paris sufocava de calor!). Naquela mítica subida, o então camisola amarela viu esfumar-se a vantagem, ao mesmo tempo que o vencedor da Volta do ano passado G. Thomas não teve pernas para o seu colega de equipa Egan Bernal, que o venceu categoricamente. Trata-se do mais jovem ciclista vencedor desde 1909 (!) e o primeiro colombiano e sul-americano a ganhar o Tour."

Bagão Félix, in A Bola

Contramão

"1. O Benfica fez bem em evitar ir aos penáltis com o Sporting na Supertaça, mas também não era preciso exagerar. Começou no piropo, passou pelo assédio e acabou em acto exibicionista.
2. «Resultado é enganador». Varandas até pode saber o que faz (tenho dúvidas), mas não sabe o que diz. Parecia aquela senhora de 75 anos e conduzir em contramão na A33.
3. «Estou chateado mas não preocupado». Devia. É que o resultado podia ter sido ainda mais «enganador».
4. Miguel Albuquerque foi outra vez agredido. O homem tem íman?
5. Quando foi eliminado da Taça do Brasil, Jesus disse que os penáltis tinham «um pouco de sorte e azar». Duas semanas depois, após seguir em frente na Libertadores, foi claro. «Não é sorte, é trabalho». Em que ficamos?
6. O Wolves contratou Pedro Neto e Bruno Jordão. O pacote tinha como destino a Luz, mas não se preocupem que os CTT não vão despedir ninguém. O carteiro Jorge Mendes é que manda.
7. «Se acham que eu sou bom, esperem até ver o Fábio Paim», disse um dia CR7. Pior do que desperdiçar o talento é desperdiçar a vida.
8. O Tondela esperneou mas vai jogar (outra vez) à segunda-feira  na segunda jornada. De que lado está a Liga? Parem de matar o futebol.
9. «Estávamos interessados em Maguire mas não o podíamos pagar», disse Guardiola. Verti uma lágrima.
10. Domingos Soares de Oliveira diz que não há condições para o Benfica se sentar à mesma mesa com o FC Porto, mas ambos estão na Direcção da Liga. É a geringonça do futebol.
11. Marchesin diz ser parecido com Conceição. Preparem os extintores.
12. A má notícia é que Sá Pinto foi expulso de um voo da Ryanair. A boa noticia é que pode ir para o banco no próximo jogo. E continua muito calmo.
13. Zidane: «Temos uma grande equipa, só precisamos de ganhar um jogo». Eu também sou milionário, só preciso de ganhar o Euromilhões."

Gonçalo Guimarães, in A Bola

O inadaptado Varandas

"Os treinadores foram fantásticos e deram uma lição de 'fair play' para memória futura e os jogadores inexcedíveis, em profissionalismo e companheirismo

O Benfica nem precisou de encantar os deuses para construir uma vitória inesperada, mas absolutamente justificada em função do filme de um jogo quase de sentido único a partir do minuto 40, quando Rafa inaugurou o marcador na sequência de um lance que denunciou a completa inutilidade da alteração táctica introduzida por Marcel Keizer, ao acrescentar um central no modelo utilizado durante os jogos de preparação.
A simples alteração foi um sinal de fraqueza, de receio pelo potencial futebolístico do adversário, com reflexos imediatos no estado de espírito dos jogadores leoninos, naturalmente condicionados por uma opção técnica temerosa e dispensável. Argumenta o treinador leonino que jogou dessa forma com o Benfica, em Alvalade, e ganhou por 1-0, o que, podendo corresponder à verdade, apenas envolve uma parte da história, porque a outra tem a ver com a vacilante abordagem do colega Lage, o qual não resistiu à tentação de segurar a vantagem da primeira mão, na Luz, e ao fazê-lo, é dos livros, mesmo sem querer, distorceu a personalidade da águia, impondo-lhe contenção e retirando-lhe irreverência. A equipa ficou expectante, prisioneira do tempo e deixou escapar o controlo do jogo: a um quarto de hora do fim, Bruno Fernandes apontou um golo de se lhe tirar o chapéu e afastou os encarnados da Taça de Portugal.
Este exemplo trazido à colação, significa que Keizer tropeçou num equívoco comprometedor, prova de que não extraiu todas as conclusões desse dérbi de Abril. Nem sequer levou em conta a provocação que Lage lhe lançou na projecção desta Supertaça. Foi anjinho, ao cometer faltal erro de avaliação: se resultou uma vez poderia resultar duas, não se tivesse dado o caso, porém, de o seu oponente ser bom aluno, ter o desejo de aprender depressa e de não repetir actos falhados. Na altura, Lage tinha três meses de treinador principal. Agora, tem oito, incluindo férias. Ainda é um menino. Mas esperto.

As noites de fim de semana em A Bola TV costumam ser animadas, principalmente, quando Vítor Manuel, o meu companheiro de bancada, mister de infinda experiência e firmes convicções, já leva mais de 500 jogos a estudar as manhas dos seus e dos outros, faz valer o estatuto de notável. Eu defendo-me como posso, com o saber que longa carreira jornalística me concede.
No sábado, divergimos nas equipas prováveis, em pormenores, apenas, mas Vítor destacou a possibilidade de Keizer apostar, como apostou, em três centrais (quem sabe, sabe!). No domingo, com as emoções do jogo muito presentes, o debate agitou-se, por não haver convergência em relação ao peso do desempenho leonino. Quanto a ele, relevante até ao minuto 60, em que se deu a tal quebra emocional motivada pelos dois golos benfiquistas no espaço de três minutos. Quanto a mim, de moderado significado e de menos tempo de vida. Primeiro, por, em rigor, apenas registar uma oportunidade flagrante de golo desaproveitada por Bruno Fernandes (37m). No resto, com zero-zero, vi uma trapalhada de Ferro e outra situação normal do capitão do Sporting anulada por boa intervenção de Vlachodimos.
Creio que o treinador holandês não se teria importado de arrastar o jogo para os penáltis mas viu a sua linha de raciocínio contrariada quando sofreu o primeiro golo, à beira do intervalo. Não sei do que se falou nas cabinas, mas sei, todos sabemos, que o período de descanso foi bom conselheiro para os jogadores do Benfica e uma desgraça para os do Sporting. Estes falaram do jogo? Naturalmente que sim, o problema é que talvez, por essa altura, já poucos acreditassem ser possível desmentir uma evidência que a tendência do jogo acentuava: a superior capacidade global do Benfica.

Os treinadores foram fantásticos e deram uma lição de fair play para memória futura. Os jogadores foram inexcedíveis, em profissionalismo e companheirismo.
Tudo correu bem: o abraço respeitoso entre Pizzi e Bruno Fernandes, o cumprimento de Paulinho Gama e Bruno Lage, que mereceu palmas nas bancadas, o conforto de Florentino e Thierry Correia, a declaração de Grimaldo, que considerou o resultado «avultado», a elevação de Luís Filipe Viera, que colocou o Sporting na rota do título e achou que o cinco-zero não reflecte e diferença entre as duas equipas.
Mais: os lugares preenchidos por famílias e adeptos dos dois emblemas em coabitação feliz, a organização cuidada com a assinatura de qualidade de FPF e a tribuna com a nobreza adequada à importância do evento.
Há quatro anos, quando os eternos rivais se defrontaram para discutir outra Supertaça, o brinde calhou ao Sporting e a fava ao Benfica. Agora, aconteceu  contrário. É normal. Jogou-se futebol. Discutiu-se futebol. Houve festa. Só Frederico Varandas não entende: inábil na comunicação, imprudente nas palavras, inadaptado no meio. Um hospital é um hospital, um quartel é um quartel e um estádio de futebol é um estádio de futebol, mas a escolha foi dele."

Fernando Guerra, in A Bola

Não se esqueçam que o lugar de titular ainda é meu!

"Na primeira vez que escrevi sobre Vlachodimos, dei conta da firmeza e segurança que veio a confirmar na baliza encarnada. Sensivelmente um ano depois, o internacional grego já mostrou e demonstrou que faz mais sentido o lugar de titular, como referência nos postes, ser seu.
A escolha não poderia ser mais acertada! Odysseas é fundamental para Bruno Lage como primeira opção. A direcção confia no seu trabalho e, por isso, está a ser estudada a possibilidade de renovação de contrato por mais um ano (até Junho de 2024), com a cláusula de rescisão fixada nos 60 milhões de euros, a que acresce um aumento salarial.
Em paralelo, o mercado avança e, sem existir uma explicação prática, a baliza é um dos sectores a reforçar. É facto que o Benfica está à procura de um guardião e, ao todo, já foram apontados oito nomes: Keylor Navas (Real Madrid CF), Gulácsi (RB Leipzig), Robin Olsen (AS Roma), Gerónimo Rulli (Real Sociedad), Sergio Rico (Sevilla FC), Perin (Juventus FC), Cillessen (Valencia CF) e Mignolet (Club Brugge), sendo que os últimos três, pelo italiano ter chumbado nos exames médicos e por o holandês e o belga terem assinado recentemente, estão riscados da lista.
Esta situação, que como disse carece de uma justificação, coloca uma enorme pressão sobre Odysseas, que pode ver o seu lugar em risco, devido ao facto de todos os nomes mencionados acima serem para a posição de titular. Só assim faz sentido, ou não fossem a grande maioria – com excepção de Navas e Rico – totalistas nos clubes que representam.
Mas Vlachodimos parece não estar afectado, porque a cada jogo que passa – já fez cinco no verão – vai rubricando excelentes exibições, como quem grita em plenos pulmões “Eu estou aqui e não se esqueçam do que posso dar”. Isto inclui as reposições largas de bola, o que implica maior poder muscular nos braços e no tronco, algo que tem vindo a ganhar com os exercícios e treinos diários.
Se se pensar bem, a urgência não é assim tão grande, daí a naturalidade que o 99 vai levando! Como diz Bruno Lage, os reforços – se for caso disso – podem estar no Seixal. Isto porque não vejo necessidade de um reforço de maior nomeada que o próprio Vlachodimos. Como já disse aqui, Zlobin pode ser consolidado como alternativa principal e Bruno Lage é a pessoa indicada para o fazer, ou não se tivesse já cruzado com o russo na equipa B. Já o caso de Svilar não é tão linear quanto a isso. A falta de minutos é uma realidade, não faz bem a qualquer jogador e é certo que o belga será o primeiro a sair se alguém entrar.
Assim, esta busca incessante só tem cabimento se for para o posto de suplente, porque a titularidade não necessita de sair de Vlachodimos, que tem prezado pela segurança, regularidade e atenção na abordagem ao jogo, o que inclui a qualidade nas defesas que realizou em toda a pré-época e na Supertaça. Na mesma medida, tem-se esforçado para melhorar as situações em que é mais fraco, precisamente no ataque à bola com os pés.
Na versão 2019/2020, o Benfica e Bruno Lage contam com Vlachodimos, tal como o fizeram na época passada, onde foi o sexto mais utilizado em todo o plantel, com 50 jogos. A confiança mantém-se e, a poucos dias do arranque do campeonato, não há necessidade de alarmes desnecessários, resultantes do impacto que uma potencial entrada de um reforço para a baliza vai causar no grupo. Odysseas não tem de estar sujeito a isso e, mesmo não sendo tudo garantido na vida, este é um dos casos em que o lugar de titular tem de ser claro desde o início. Afinal, está em causa a estruturação de toda uma temporada. A partir daí, a tarefa passa por consolidar as restantes alternativas à disposição. A missão passa por definir as prioridades na baliza e até que ponto é justificável investir no defeso. Se sim, perceber quais as hipóteses de rendimento para quem chega. Se não, apostar em quem está, selando pelo bem-estar e evolução qualitativa dos atletas envolvidos.
No ataque à nova época, a importância de Odysseas Vlachodimos é crucial. Os primeiros meses de trabalho já serviram para provar que não há que ter qualquer receio quanto à estabilidade que se pede ao sector e, mais importante, que o lugar de Vlachodimos não está à disposição. Resta saber se os rumores se tornarão realidade e de que forma a estrutura benfiquista irá gerir os seus três guarda-redes, nunca esquecendo que o elemento principal já conhece dono.
Irá Vlachodimos manter a titularidade? Será que o Benfica vai conhecer um reforço para a baliza neste defeso? São questões para uma próxima oportunidade, já depois do fecho do mercado de transferências."

quarta-feira, 7 de agosto de 2019

Vlog... a Supertaça de luxo !!!

World 11

Jonas, na Comercial...

Di María foi a pessoa errada a dizer a coisa certa. Só o levou a sério quem sente, na pele, o alcance de cada uma das suas palavras

"Recentemente, Di María - conceituado jogador do PSG - sentiu necessidade de desabafar o que lhe ia na alma, escrevendo um texto longo e profundo sobre as dificuldades reais que os jogadores de futebol enfrentam. Disse o astro argentino que a vida de um jogador não é o oásis de facilitismo e leveza que aparenta ser.
Naturalmente que, face aos valores astronómicos que aufere, muitos foram os anónimos que se apressaram a criticá-lo... e a criticá-lo ferozmente.
Percebe-se.
A maioria dos comuns mortais não aufere, numa vida inteiro de labuta e sacrifício, o que ele recebe em menos de um mês. A maioria dos comuns mortais não é um ídolo à escala planetária, não dá autógrafos à criançada, não tem uma vida de luxo, nem faz o que quer, quando e como quer.
Mas, ainda assim, devo confessar-vos... penso ter percebido o alcance das suas palavras.
Se é verdade que ele é um dos que teria menos legitimidade teórica para se queixar", não deixa de ser também verdade que essa sua versão dos factos encaixa, na perfeição, a muitos dos seus companheiros de profissão.
Tomemos como exemplo o que acontece em Portugal.
Por cá, apenas três (quicá quatro) clubes têm estrutura, dimensão e capacidade para suportar ordenados elevados a alguns dos seus profissionais. Os restantes - incluindo os que alinham na mesma competição - não o conseguem fazer.
Para que tenham uma ideia, há jogadores na 1ª Liga com vencimentos mensais em nada diferentes daqueles que auferem a média dos portugueses. Como é do domínio público, há até casos pontuais de ordenados em atraso e de situações pessoais francamente difíceis. Se olharmos para os escalões inferiores, a situação é então bem mais dramática.
Serve esta reflexão para sublinhar a ideia que, de facto, a vida de um jogador de futebol - ou de um treinador ou até de um árbitro - não é, sob o ponto de vista financeiro, pessoal e social, tão fácil e simples como todos julgam ser.
Já se viu que só uma pequena elite é que tem o privilégio de viver desafogada e tranquilamente. Todos os outros encontram as mesmas dificuldades, os mesmos constrangimentos e as mesmas barreiras que a esmagadora maioria das pessoas fora desse universo encontram.
A vida de um "desportista" é de uma exigência pessoal tremenda. Quase inacreditável. Há regras, horários e objectivos para tudo e a toda a hora (até no curto período de férias que dispõem). Todos são controlados meticulosamente e nada escapa a esse escrutínio: há que comer equilibramente, sem excessos nem devaneios; que treinar diariamente, com intensidade e obedecendo à hierarquia; é quase impossível sair à noite, estar descontraído com amigos ou expor-se em demasia; é fundamental resguardar-se com prudência, cumprir directrizes quanto a períodos de repouso, enfim... jogadores, treinadores e árbitros vivem numa espécie de incubadora. Estão permanentemente sob os olhares impiedosos da opinião pública e não se podem pôr a jeito.
Todos os cuidados são poucos quando o mundo é louco. Este tipo de exigência torna-os prisioneiros da sua aparente liberdade.
É certo que alguns até ganham bem e que outros têm prestígio e fama... mas para que serve tudo isso se vivem uma vida inteira sem a viver de verdade? Para que serve tudo isso se, na hora de ir ao cinema com amigos, na hora de pegar nos filhos para ir ao parque ou na hora de jantar em família, a liberdade não existe?
Se juntarmos a essas limitações pessoais/sociais, outras piores - que surgem quando as coisas correm mal - então já não estamos a falar de viver dentro de uma cela confortável... estamos a falar de estar confinado à solitária. Quando o vento está contra e a rebentação é forte, todos os cuidados são poucos.
Os adeptos insultam por todos os meios que dispõem (e são tantos), as claques ameaçam, a imprensa destrói e, de um segundo para outro, o jogador (ou árbitro ou treinador)... deixa de ser quem era e passa a ser ignorado, mal-amado, odiado.
Para não dramatizar a coisa em demasia, nem vale a pena falar também dos estágios intermináveis longe da família, das viagens que nunca mais acabam, das lesões graves, da incompreensão de chefias e colegas, da frustração de não actuar, dos períodos de recuperação lenta, das maldades que outros malandros fazem, and so on, and so on...
Todos nós enfrentamos obstáculos na vida e é certo que quem enfrenta os maiores são aqueles que não têm a felicidade e o privilégio de fazer o que gostam nem receber o que merecem... mas acreditem quando vos digo: dinheiro e fama não é sinónimo de liberdade ou de felicidade.
Di María foi a pessoa errada a dizer a coisa certa, por isso só o levou a sério quem sente, na pele, o alcance de cada uma das suas palavras."

Manifesto !!!

"O que fizeste na segunda-feira? Fui treinar.
O que fizeste na terça-feira? Fui treinar.
O que fizeste na quarta-feira? Fui treinar.
O que fizeste na quinta-feira? Fui treinar.
O que fizeste na sexta-feira? Fui treinar.
Fazemos algo no fim de semana? Não posso, tenho jogo.
O treino acaba, paramos e olhamos o campo, com terra, pedras, erva, o lugar onde jogamos. Essa terra e essas pedras onde já caímos e raspámos os joelhos, as costas, os cotovelos, as mãos... Essa terra e essas pedras que nos ficavam dentro das chuteiras e nos incomodavam durante os jogos. A terra que fez com que sujássemos a casa toda e com que a nossa mãe nos dissesse: 'tira essas chuteiras e meias e vai já directo para o banho'
O que nos dá força a cada ano para arrancar um campeonato? Todos te dizem que ao domingo gostam de dormir. 'É melhor o futebol de cinco', dizem os teus amigos. 'Nunca estamos juntos', diz a tua namorada. 'Pensa em estudar e trabalhar', dizem os teus familiares. Pensas e sorris.
Que sabem eles sobre o que o futebol significa para ti... Que sabem eles da tensão e dos nervos que não te deixam dormir num dia de jogo? Que sabem eles dos jogos que já disputaste lesionado ou doente? Que sabem eles do que sentes quando marcas e os teus companheiros te abraçam desesperadamente? Que sabem eles das vezes em que foste atrás do autocarro ou dos cinco quarteirões que correste para não chegar atrasado ao treino? Que sabem eles do quão profundo é o momento em que o treinador te chama? Que sabem eles de como é estar a morrer de calor em Fevereiro a fazer a pré-temporada quando todos os teus amigos estão de férias a divertir-se? Que sabem eles de reunir-se TODOS os dias com as pessoas que marcam a tua vida: os teus amigos, dos risos e das lágrimas? Que sabem das vezes que treinaste à chuva? Terra, pedrinhas, ervas, dez pessoas do teu lado, outras onze do outro, uma bola e um apito longo e seco. Esta é a nossa vida. De que sabem eles?
Muita gente diz que o futebol não tem nada a ver com a vida... Não sei o quanto sabem da vida, mas de futebol... não sabem nada!"

Criminoso ou denunciante? A ilusão do justiceiro privado

"Não há, definitivamente, uma carta-branca para o cidadão comum levar a cabo as suas próprias investigações criminais. Mesmo quando obtenha informações susceptíveis de demonstrar a existência de crime

A propósito de vários escândalos recentes, nacionais e internacionais, muito se tem falado sobre a figura do denunciante e em que medida o interesse público das informações expostas por essa figura poderá sobrepor-se a eventuais actos criminosos praticados para as obter.
Do ponto de vista da lei portuguesa, não se descortina um qualquer estatuto do denunciante que leve à isenção sistemática da sua responsabilidade criminal. Embora possa haver uma dispensa de pena em casos muito específicos – como por exemplo, corrupção – desde que se cumpram apertados pressupostos, a verdade é que se trata de uma situação excepcional.
É este o ponto de partida que temos de assumir e a nova directiva relativa à protecção das pessoas que denunciam infracções ao direito da União Europeia, aprovada pelo Parlamento Europeu, em Abril de 2019, não muda este estado de coisas. Na verdade, o que esta directiva vem trazer é um conjunto de regras mínimas que os Estados-membros da União Europeia devem incorporar nas suas ordens jurídicas de modo a fomentar a denúncia de natividades ilícitas como o branqueamento de capitais ou o terrorismo.
De que modo? Concedendo maior protecção dos denunciantes, em regra trabalhadores de uma entidade do sector público ou privado, contra actos de retaliação, directa ou indirecta, pelo empregador ou destinatário dos serviços prestados. Trata-se de uma protecção contra o empregador ou destinatário dos serviços, e não contra a acção penal do Estado, que tem, como nós sabemos, a tarefa indeclinável de aplicação da justiça.
Por essa razão, não há, definitivamente, uma carta-branca para o cidadão comum levar a cabo as suas próprias investigações criminais. Mesmo quando obtenha informações susceptíveis de demonstrar a existência de crimes! As consequências de uma conclusão contrária seriam profundamente nefastas. Pense-se o que seria termos na nossa sociedade justiceira que, sob a capa da justiça e da verdade, decidem arbitrariamente invadir os nossos computadores, smartphones, ou qualquer outro dispositivo em relação à qual confiamos – bem ou mal – os nossos segredos. Mais do que afirmar a clara violação dos mais elementares princípios de processo penal, o que deve aqui perguntar-se é se os fins justificam os meios.
Justifica-se a devassa da vida privada e dos segredos comerciais desde que se encontre material incriminatório? E se a investigação for infrutífera?
E já agora, colocando em cima da mesa a hipótese da legalidade da prova obtida desta forma, será comunitariamente suportável que um cidadão privado tenha poderes de investigação criminal mais amplos do que as autoridades judiciárias e policiais? Não vejo como é que se pode sequer admitir esta possibilidade, pelo menos no quadro do Estado de direito democrático constitucionalmente consagrado em Portugal. Por muitas crises que a justiça estatal experiencie..."

Benfica Podcast #331 - Super Start

Marca registada!!!

Hegemonia

"O triunfo recente na Supertaça reforça a ideia de que vivemos um período hegemónico no futebol português.
Nas últimas seis temporadas, em que fomos Campeões Nacionais por cinco vezes, celebrámos ainda a conquista de duas Taças de Portugal, três Taças da Liga e quatro Supertaças. Ao todo, 14 troféus, no que apenas ao futebol profissional diz respeito.
Nestes anos, o Benfica impôs-se sistematicamente aos seus adversários, vencendo dois terços das competições. No conjunto das 24 provas, o Sporting conquistou cinco títulos e troféus (duas Taças de Portugal, duas Taças da Liga e uma Supertaça), e o FCP ficou-se apenas por dois (um Campeonato Nacional e uma Supertaça). Braga e Aves, com uma Taça de Portugal cada, e Moreirense, vencedor de uma Taça da Liga, completam o palmarés futebolístico das últimas seis épocas.
Os nossos rivais, somados, obtiveram sete triunfos, ou seja, metade dos conseguidos por nós neste período. E uma vez que a conquista do Campeonato Nacional é o objectivo supremo, a assimetria de títulos torna-se ainda mais evidente, com a “reconquista” acrescentada ao tetra, sobejando uma edição – uma a mais do que pretendíamos – para um dos nossos rivais.
Perspectivando historicamente o período em análise, alcançámos dois feitos inéditos. Desde logo o tetra, só o conseguindo à sexta oportunidade, isto é, após o sexto tricampeonato festejado. E também termos ganho quatro competições nacionais num ano civil (2014), o que aconteceu pela primeira vez na nossa história, mesmo se incluíssemos provas regionais como a Taça de Honra ou o Campeonato de Lisboa.
Relativamente a este último feito, é evidente que só a existência da Supertaça (41 edições) e da Taça da Liga (12) o possibilitou. Mas doze épocas do actual quadro competitivo nacional não são doze dias, fortalecendo assim o significado das quatro conquistas num só ano. E, afinal, foram, só em 2014, o dobro dos triunfos dos que o Porto, que se assume como nosso principal adversário, celebrou desde esse ano, inclusive.
Têm sido anos de uma enorme afirmação. Mas quando paramos um segundo para reflectirmos sobre o benfiquismo, o que nos impressiona e motiva é a convicção de que a exigência nunca se extingue e que todo e qualquer benfiquista contabilizará, além dos títulos e troféus ganhos, aqueles que ficaram por ganhar. Como diz o cantor, o nosso canto é o desejo de vitória, nosso destino é o de vencer..."

Benfica FM - #77 - Supertaça...

As Águias - Supertaça...

105x68 - Supertaça...